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Eine Schwedisch-Lernerin erzählt ihre Geschichte

Seit ich denken kann, interessiere ich mich für Fremdsprachen. Als Kind sah ich immer die schwedischen Kinderprogramme im Fernsehen - irgendwie gefiel mir die schwedische Aussprache. Schwedisch hat seit jeher einen besonderen Platz in meinem Herzen. Meine Motivation nahm zu, weil mich meine Lehrer für meine sprachlichen Fertigkeiten lobten. Als ich in der siebten Klasse war, steckte ich mir ein Ziel: ich wollte am Ende der neunten Klasse das Stipendium für sprachliche Fertigkeiten bekommen. Ich war so stolz, bei der Abschlussfeier meinen Namen zu hören.

Meine Strategie beim Sprachenlernen ist einfach. Ich versuche die Sprache so viel und so oft wie möglich zu hören. Warum das für mich so wichtig ist, weiß ich nicht, aber wenn es keine Tonbandkassette dazu gibt, finde ich das Fremdsprachenlernen schwierig. Wenn ich den gleichen Text immer und immer wieder hören kann, fange ich an, die Eigenschaften der Aussprache zu begreifen. Vielleicht kann ich die Komponenten der Sprache mit Hilfe des Aussprachesystems unterscheiden. Eine tote Sprache wie Latein zu lernen, würde mir schwer fallen.

Ich denke gerne darüber nach, wie ich meinen Lernprozess vereinfachen kann. Die Wortschatzlisten der Lehrbücher lerne ich fast nie. Ich lese lieber ausländische Magazine oder Romane. Es ist wichtig, die Texte selbst auszuwählen: interessante Inhalte machen es einfacher, sich neue Wörter zu merken. In der Oberschule führte ich mein Tagebuch auf Englisch. Meine Mutter und Ihre Verwandten interessieren sich zu sehr für Dinge, die sie nichts angehen, aber verstehen - zu meinem Glück - kein Englisch. Dadurch lernte ich auch über andere Dinge und freier zu schreiben als zuvor.

Momentan studiere ich. Mein Hauptfach ist Französische Sprache und Kultur. Ich habe Französisch gewählt, weil es in der Zukunft beruflich von Vorteil sein könnte. Je mehr ich lerne, desto mehr liebe ich diese Sprache. Jede Sprache und Kultur hat ihre speziellen Eigenschaften mit guten sowie schlechten Seiten. Es ist auch faszinierend, Ausdrücke und Redewendungen zu lernen, die nicht - wenigstens nicht besonders gut - in andere Sprachen übersetzt werden können.

Die Lernerin in dieser Geschichte kennt ihre eigenen Lernstrategien und Lernziele sehr genau. Am Anfang ist es für sie sehr wichtig, die neue Sprache so oft wie möglich zu hören. Lesen Sie mehr über die verschiedenen Lernstile.

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